Post für Sie

Ihr Lieben alle!

Einmal im Jahr erhalte ich das schöne Reisemagazin „Anderswo“.

Vieles darin spricht mich total an:
Einsame Wanderwege …
Wunderschöne Bergseen …
Ein Strand in Wales …
Verwunschene Wälder und Schluchten …
Die Stadt Meran wird vorgestellt und dass dort Nachhaltigkeit kein Trend, sondern Tradition ist …
Barocke Pracht neben Hüttenidylle in Luzern und zum Beweis aufgespießte Weißbrotwürfel aus denen Käsefondue tropft …
Mehr und mehr breitet sich beim Durchblättern des Magazins in mir Entspannung aus …
Ruhe … Weite … Freiheit … Ganz-Sein … und auch Entdeckerfreude ist dabei …

Ich halte inne und schließe die Augen. Was ist das, was diese Fotos in mir ansprechen? Was lösen sie aus?

Ich spüre deutlich: In der Tiefe geht es um ankommen.

Es geht darum mir zu erlauben, dass ankommen darf, was schon lange von innen klopft: Dass ich erleben darf und auch für andere sichtbar machen darf, wonach ich mich sehne … im Großen wie im Kleinen …

Es geht darum ohne Umschweife die zu sein, die ich bin …

Ohne Aufschub das tun, was mir wirklich wichtig ist! Und das lassen, was mir nicht (mehr) wichtig ist!!

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Nicht nur spüren, was ich eigentlich gern tun würde, sondern es tatsächlich tun – unabhängig davon, ob mein Umfeld es versteht oder nicht …

Ausscheren von der Autobahn der Erwartungen – auch meiner eigenen an mich selbst! – und ­abbiegen von dem Weg wie man es so macht und wie es vielleicht lange Zeit oft gut war.

Denn jetzt ist was Neues dran …

Freie Zeit oder ein Tapetenwechsel kann in diesem Prozess durchaus hilfreich sein: Die Erfahrungen und Begegnungen in fremden Städten, die Klarheit der Bergwelt, Wald und Flur … können wie Brücken oder Hebammen wirken und das tief in uns Verborgene (Überschüttete?) wieder zum Vorschein bewegen …

So ist das ja im Leben:
Äußeres kann innerlich wecken, was wirklich trägt.
Und Inneres ins Leben gebracht, kann wundersame Wandlungen im Außen bewirken …

Lassen wir uns also führen von unserer inneren Stimme und so im Urlaub wie in unserem Alltag endlich ankommen, indem wir dem Raum, Zeit, Kraft … Gestalt geben, was jeder und jede von uns wirklich ist …

Herzlichst Ihre und Eure Elisabeth Johannsen
Hambach, im Januar 2026